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Aktuelles
Berlin - 07.09.17
Heimleitertreffen der DRK Müggelspree Nothilfe gGmbH
Anfang September trafen sich die Heimleitungen der DRK Müggelspree Nothilfe gGmbH in den Räumen der Notunterkunft Karlshorst in neuer Besetzung zu ihrer ersten Abstimmungsrunde. Die DRK Müggelspree Nothilfe gGmbH betreibt eine Notunterkunft, zwei Gemeinschaftsunterkünfte, vier stationäre Med.-Punkte und ein mobiles Med.-Team.

Einsatzdokumentation

16.02.2012    DRK Wasserwacht: Eisrettung bei eisigen Temperaturen
Bei den eisigen Temperaturen der letzten Tage sind viele Berliner Gewässer zugefroren. Eine Gelegenheit die viele Menschen zum Schlittschuhlaufen oder Wandern auf dem Eis nutzen. Allerdings ist Vorsicht bei dem Betreten von Eisflächen geboten wenn die Temperaturen nachts unter Null fallen und tagsüber auf Plusgrade steigen. Die Temperaturschwankungen führen zu instabilen Eisflächen. Teilweise wird diese so dünn, dass sie nicht mehr tragfähig ist. Selbst für Fachleute ist es schwer einzuschätzen, wo diese Flächen entstehen. Für die Bereitschaft der DRK Wasserwacht Berlin ist dies eine einsatzreiche Zeit. Mit acht Rettungsschwimmern und Tauchern ist die Wasserwacht an Wochenenden, wenn das Eis voller Besucher ist, im Einsatz. Denn Eisrettung ist ein Bestandteil des Wasserrettungsdienstes, der über das ganze Jahr von den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern am und im Wasser ausgeführt wird. An der Havel und den Berliner Seen halten sie nach Gefahren Ausschau und erkunden gleichzeitig auch die Zugänglichkeiten für mögliche Rettungsfahrzeuge.

Wenn Personen ins Eis einbrechen, dann muss so schnell wie möglich Hilfe geleistet werden. Als Erstes muss ein Notruf bei der Feuerwehr über 112 erfolgen. Sofern der Ersthelfer sich nicht selber in Gefahr bringt, sollte man versuchen in ausreichendem Abstand von der Eiskante Gegenstände (Leinen, lange Äste oder lange Schals) zu reichen oder zu werfen. Durch den Notruf wird auch die Wasserwacht von der Berliner Feuerwehr alarmiert. Dann heißt es für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer: „Alarm!“. Noch während der Anfahrt machen sich ein Rettungsschwimmer und zwei Rettungstaucher einsatzbereit, damit am Einsatzort alles sehr schnell gehen kann. Schafft es eine eingebrochene Person nicht alleine aus dem Eis, bleiben den Rettern nur wenige Minuten. Schnell kommt es zur Unterkühlung und Bewusstlosigkeit bei den Eingebrochenen. Und es droht die Gefahr des Ertrinkens. Auch wenn der eingebrochenen Person ohne Hilfe der Feuerwehr oder des Rettungsdienstes geholfen werden konnte, muss der Notruf 112 alarmiert werden. Denn falsche bzw. keine Behandlung nach einer Unterkühlung kann zu Spätfolgen oder auch zum Tod, dem sogenannten „Bergungstod“ führen.
Aber auch wenn das Eis standfest ist, hat die Wasserwacht einiges zu tun. So leistet sie z.B. Erste Hilfe bei Verletzungen. Die meisten entstehen bei sportlichen Aktivitäten wie Eishockey. Auf all das ist die Wasserwacht ausgebildet und vorbereitet worden.